Fachseminar Katholische Religion

am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung

 

Am 27.2.16 hatte die Abteilung Bildung des Erzbistums Hamburg zur Feier der Missio-Verleihung die Kandidatinnen und Kandidaten zu einem besonderen Rahmenprogramm eingeladen.

Marion Schöber, Schulrätin i.K. aus Kiel, regte die Teilnehmer zu einer Vorstellungsrunde an, in der jede Religionslehrkraft von sich erzählte:
Wie bin ich dazu gekommen, das Fach Katholische Religion zu studieren? Was ist mir an diesem Fach besonders wichtig ist?

Auf der Bistumskarte verortete sich jeder mit seinem Namen. Die ganz unterschiedlichen Biographien wurden zwischendurch immer wieder durch den gemeinsamen Gesang mit Dorothea Dubiel aufgelockert.

Nach einem Mittagsimbiss bereitete sich die Gruppe im Bibelgespräch auf die
Lesung der Vorabendmesse vor, durch die sich so mancher persönlich angesprochen fühlte: Denn so wie Mose von Gott gesendet das Volk in die Freiheit  führte, verstehen sich die Lehrkräfte als vom Erzbischof gesendete Glaubenszeugen.

Leider kam es in diesem Jahr nicht zu einer persönlich Begegnung mit dem
Sendenden. Der Erzbischof war terminlich verhindert und hatte Dompropst Spiza
gebeten, ihn zu vertreten.

Im Gespräch vor der Messe hob Spiza anhand von 3 aktuellen Zeitungsartikeln die
besondere Herausforderung der Religionslehrer hervor. Aus Kirchensicht bleibt
der Religionsunterricht ein wichtiger Kontaktpunkt zwischen Kirche und Kindern
bzw. Jugendlichen, wenn nicht sogar der einzige.

In der Predigt während der Messe ging Spiza besonders auf das Evangelium vom
unfruchtbaren Feigenbaum ein. "Jeder Mensch braucht einen Gärtner, damit
er wachsen und Früchte tragen könne," führte Spiza das Bild des
Gleichnisses weiter. Bei der Überreichung der Urkunden empfahl er jedem:
"Sei ein Gärtner!".

Der feierliche Tag klang mit einem gemeinsamen Abendessen und lebhaften Gesprächen aus.